Tag des Waldes: Oberösterreichs Wälder sind Schlüssel für Energieunabhängigkeit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung
Am 21. März rückt der Internationale Tag des Waldes die Bedeutung der heimischen Wälder ins Bewusstsein. Die Waldbewirtschaftung in Oberösterreich spielt eine zentrale Rolle für Klima, Wirtschaft und Lebensqualität im ländlichen Raum. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass die Waldfläche stabil bleibt und langfristig sogar leicht zunimmt. Dieser Trend bestätigt den nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang der Waldbäuerinnen und Waldbauern mit ihrem wichtigsten Produktionsfaktor. Für LK-Oberösterreich-Präsident Franz Waldenberger ist aber klar, dass der Wald heute mehr denn je auch eine zentrale Rolle für die Energiezukunft spielt: „Unsere Wälder sind nicht nur ein Generationenprojekt, sondern auch ein wesentlicher Teil der Lösung für die großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zu Klimaschutz, Energieversorgung, regionaler Wertschöpfung und sind damit ein zentraler Faktor für die Krisenresilienz unseres Landes.“
Holz als Energieträger stärkt Versorgungssicherheit und Resilienz
Der heimische Rohstoff Holz gewinnt angesichts der aktuellen Entwicklungen auf den Energiemärkten und der sicherheitspolitischen Herausforderungen zunehmend an Bedeutung. Erneuerbare Energien sind ein zentraler Baustein für mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit – Holz spielt dabei eine Schlüsselrolle. Österreich ist derzeit bei der Versorgung mit Erdgas zu mehr als 90 Prozent und bei Erdöl zu über 95 Prozent von Importen abhängig – vielfach aus politisch instabilen Regionen. Diese Abhängigkeit bringt erhebliche Risiken mit sich und macht die Energieversorgung anfällig für Preisschwankungen und geopolitische Krisen. Für LK-Oberösterreich-Präsident Franz Waldenberger ist daher klar: „Die aktuellen Verwerfungen auf den globalen Energiemärkten zeigen deutlich, wie verletzlich unser System ist. Sie treiben die Kosten für Energie in die Höhe und befeuern die Inflation. Eine nachhaltige und klimaschonende Lösung kann nur in einer stärkeren Nutzung heimischer, erneuerbarer Energie liegen. Sicherheits-, Energie- und Klimapolitik sind kein Widerspruch – im Gegenteil: Sie müssen gemeinsam gedacht werden. Der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien ist eine zentrale Voraussetzung für eine resiliente und zukunftsfitte Entwicklung unseres Landes“, so Waldenberger.